In den vergangenen Tagen herrschte hier im Tian Shan Postkartenwetter und wir konnten bei wolkenlosem Himmel bei strahlendem Sonnenschein unsere restlichen Sachen vom Inylchek-Gletscher in unser Lager I hinauftransportieren. Sogar ein kleines Sonnenbad war drin!
Heute frühmorgens wollten wir die 800 Höhenmeter Weiter-Aufstieg zum Lager II auf 5400 m in Angriff nehmen. Leider mussten wir die Aktion wieder abbrechen, schlechte Sicht, Schneeregen und unsichere Schneeverhältnisse vereitelten unser Vorhaben.
So müssen wir noch in unserem Adlerhorst auf 4600 m verweilen, bis sich Aussicht auf Wetterbesserung ergibt. Ein neuerlicher Versuch ist für morgen Früh geplant. Wir hoffen noch bis Ende dieser Woche das letzte Lager auf 5800 m zu erreichen. Dies wäre dann auch gleichzeitig der Ausgangspunkt für eine Gipfelbesteigung.
Herzliche Grüße aus dem Tian Shan,
G&C&C
Dienstag, 19. Juli 2011
Sonntag, 17. Juli 2011
Lager I erreicht
Wir haben nun heute das Lager I erreicht und unser Zelt hier auf knapp 4600 m aufgebaut. Es war ein sehr mühsamer Aufstieg mit schweren Lasten. Außerden mussten wir eine unübliche Route mit einer Eiskletterpassage, die Christian souverän im Vorstieg gemeister hat, wählen. Überall liegt sehr viel Schnee aufgrund der vielen Niederschläge der letzten Tage, weshalb der Aufstieg sehr kräftezehrend und wegen einiger Lawinen auch gefährlich wurde.
Im Lager I sind wir nun ganz allein und die Aussicht ist spitze. Fotos gibts schon sehr eindrucksvolle, die wir vielleicht später einmal übermitteln können wenn es die Gelegenheit dazu gibt.
Im Lager I sind wir nun ganz allein und die Aussicht ist spitze. Fotos gibts schon sehr eindrucksvolle, die wir vielleicht später einmal übermitteln können wenn es die Gelegenheit dazu gibt.
Freitag, 15. Juli 2011
Starker Schneefall
Heute gibt es leider nur Basiscamp-Workout in Form von fleißigem Schneeschaufeln - alle Leute hier sind eingeteilt worden, um das Camp von dem bereits über 1 m frisch gefallenem Schnee wieder zu befreien. So halten wir uns wenigstens fit - außerdem kamen wir dadurch schon in den Genuss von russischem Wodka von einem anderen Expeditionsteam.
Haltet die Daumen, dass das Wetter bald wieder besser wird und es auch bleibt!
Haltet die Daumen, dass das Wetter bald wieder besser wird und es auch bleibt!
Donnerstag, 14. Juli 2011
Basislager erreicht
Nach 2 ereignisreichen Tagen die unsere Nerven gehörig strapazierten sind wir heute zu Mittag im Basislager am Inylchek Gletscher am Fuße der Nordseite des Khan Tengri angekommen.
Nachdem wir unsere Fracht mit Hochlagernahrung dank Christophers diplomatischen Geschicken aus dem Zoll in letzter Minute losreißen konnten, war grünes Licht für die Fahrt zum ca. 480 km entfernten Karkhara Basecamp gegeben.
Aus einer regulären 8-Stunden Fahrt entwickelte sich eine elfstündige Abenteuerreise; inkludiert eine Reifenpanne inmitten der Steppe plus eine rigorose Grenzkontrolle am Grenzübertritt zu Kasachstan. Zu Beobachten war das eine oder andere Tschick-Packerl, das die Seiten wechselte.
Im Morgengrauen des folgenden Tages war bei einem kleinem Erkundungsspaziergang von Chris & Chris ein "Beinahe-Grenzkonflikt" nicht mehr weit entfernt - glücklicherweise wurden den beiden noch rechtzeitig bewusst, dass wir die Nacht eigentlich auf kasakischem Territorium verbrachten.
Heute Mittag sind wir nach einem atemberaubenden, 45-minütigen Heliflug durch eines der spektakulärsten Gebirgsregionen der Erde in unserem Basecamp auf 4000 m Seehöhe angekommen. Hier wurden wir vom Basislagerteam herzlich in Empfang genommen und wir haben ein besonders schönes Plätzchen mit guter Aussicht zugewiesen bekommen. In gemeinsamer, produktiver Arbeit statteten wir unser 3-Mann-Zelt in kurzer Zeit schon mit einer Terrasse und einer Garderobe aus.
Nach dem Mittagessen haben wir zwecks Akklimatisierung einen kleinen Teil (bis auf 4200 m) der Aufstiegsroute, die durch die sehr steile, 2000 m hohe Peak Chapayev Flanke führt, in Angriff genommen.
Bisher auch keinerlei Höhenprobleme und wird werden gut umsorgt mit tollem Essen (Erdäpfeleintopf mit Lammfleisch) und kasakischer Rock-Musik im Essenszelt!
Nachdem wir unsere Fracht mit Hochlagernahrung dank Christophers diplomatischen Geschicken aus dem Zoll in letzter Minute losreißen konnten, war grünes Licht für die Fahrt zum ca. 480 km entfernten Karkhara Basecamp gegeben.
Aus einer regulären 8-Stunden Fahrt entwickelte sich eine elfstündige Abenteuerreise; inkludiert eine Reifenpanne inmitten der Steppe plus eine rigorose Grenzkontrolle am Grenzübertritt zu Kasachstan. Zu Beobachten war das eine oder andere Tschick-Packerl, das die Seiten wechselte.
Im Morgengrauen des folgenden Tages war bei einem kleinem Erkundungsspaziergang von Chris & Chris ein "Beinahe-Grenzkonflikt" nicht mehr weit entfernt - glücklicherweise wurden den beiden noch rechtzeitig bewusst, dass wir die Nacht eigentlich auf kasakischem Territorium verbrachten.
Heute Mittag sind wir nach einem atemberaubenden, 45-minütigen Heliflug durch eines der spektakulärsten Gebirgsregionen der Erde in unserem Basecamp auf 4000 m Seehöhe angekommen. Hier wurden wir vom Basislagerteam herzlich in Empfang genommen und wir haben ein besonders schönes Plätzchen mit guter Aussicht zugewiesen bekommen. In gemeinsamer, produktiver Arbeit statteten wir unser 3-Mann-Zelt in kurzer Zeit schon mit einer Terrasse und einer Garderobe aus.
Nach dem Mittagessen haben wir zwecks Akklimatisierung einen kleinen Teil (bis auf 4200 m) der Aufstiegsroute, die durch die sehr steile, 2000 m hohe Peak Chapayev Flanke führt, in Angriff genommen.
Bisher auch keinerlei Höhenprobleme und wird werden gut umsorgt mit tollem Essen (Erdäpfeleintopf mit Lammfleisch) und kasakischer Rock-Musik im Essenszelt!
Dienstag, 12. Juli 2011
Endlich in Bischkek
Endlich in Bischkek bei 40 Grad. Haben heute kirgisische Bürokratie erleben dürfen und dabei unsere Fracht mit viel Mühe freibekommen!
Morgen steht uns eine 8-Stunden Fahrt in die Berge nach Karakara bevor. Am Donnerstag gehts dann mit dem Hubschrauber ab ins Basislager auf 4100 m.
Sehr spannende Kultur und kontrastreiche Menschen!
Morgen steht uns eine 8-Stunden Fahrt in die Berge nach Karakara bevor. Am Donnerstag gehts dann mit dem Hubschrauber ab ins Basislager auf 4100 m.
Sehr spannende Kultur und kontrastreiche Menschen!
Montag, 11. Juli 2011
Erste Reiseeindrücke
Dank modernster Technologien können wir hier schon die ersten Infos der drei Styrians online stellen:
Sonntag, 10. Juli 2011
Stehbeisl trotz Expedition in vollem Betrieb
Um der Meinung entgegenzuwirken, demnach das Stehbeisl Betriebsruhe hat, nur weil sein Wirtn auf Expeditionsreise geht:
So ist es nun nicht, seine Pforten sind weiterhin
von Montag bis Freitag ab 16 Uhr geöffnet
und charmante und aufmerksame Bedienung ist garantiert.
So ist es nun nicht, seine Pforten sind weiterhin
von Montag bis Freitag ab 16 Uhr geöffnet
und charmante und aufmerksame Bedienung ist garantiert.
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